Bilanz
kurz erklärt
Die Bilanz spielt eine wichtige Rolle in der Buchhaltung. Sie bietet Unternehmen anhand einer Gegenüberstellung der Finanzen, eine umfassende Übersicht, über das vorhandene Vermögen eines Unternehmens. Insbesondere buchführungspflichtige Unternehmen müssen ihre Bilanz mit Ausnahmen in regelmäßigen Abständen zu erstellen. Für den Jahresabschluss dieser Unternehmen ist die Bilanz ein wesentlicher Bestandteil.
Für die Durchführung der Bilanz gilt der sogenannte Bilanzstichtag, der festgesetzt werden muss, um die Beständigkeit wahren zu können. Dieser Stichtag für Ihre Bilanz muss nicht zwingend der 31. Dezember sein, wie der Begriff Jahresabschluss vermuten lässt. Wichtig ist allerdings, dass ein Turnus von 12 Monaten eingehalten wird. Der Einfachheit halber empfiehlt es sich jedoch, den 31. Dezember zu wählen, um am Jahresende einen ordnungsmäßigen Abschluss aller buchhalterischen Vorgänge vorweisen zu können. Die Erstellung einer Bilanz ist ein Vorgang, der unbedingt professionell durchgeführt werden sollte, um Fehler zu vermeiden
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Im Handelsgesetzbuch § 242 „Pflicht zur Aufstellung des Bundesministeriums der Justiz für Verbraucherschutz“ ist genau festgelegt, wer bilanzierungspflichtig ist.
Grundsätzlich ist nicht jedes Unternehmen verpflichtet eine Bilanz zu führen. Es kommt auf jeweilige Rechtsform und den Umsatz eines Unternehmens an. Der Gesetzgeber unterscheidet hierbei zwischen folgenden Berufen und Rechtsformen.
Freie Berufe
Kapitalgesellschaften (AG, GmbH, UG)
Einzelunternehmer
Personengesellschaften (KG, GbR, OHG)
Die Eröffnungsbilanz wie auch die Schlussbilanz ist ein Ist-Stand zum Beginn und Abschluss des Geschäftsjahres. Diese beiden Bilanzen geben Aufschluss über das Vermögen oder die Schulden eines Unternehmens.
Im Rechnungswesen werden Bilanzen in zwei Bilanzpositionen, Aktiva und Passiva, aufgeteilt. Dabei kann man sich das Ganze wie eine Waage vorstellen. Beide Bilanzpositionen bilden die Grundlage für eine übersichtliche und ordnungsgemäße Bilanz. Diese dient Ihnen als Unternehmer als Überblick für Ihre Buchhaltung und die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation für das Finanzamt.
Eröffnungsbilanz: Aufbau – was ist zu beachten?
Eröffnungsbilanz: Die Eröffnung der Bestandskonten
Schlussbilanz
Alle Vermögenswerte eines Betriebs müssen in der Bilanz eindeutig ersichtlich sein. Am Ende des Geschäftsjahres ergibt sich dann die Bilanzsumme aller Posten. Sowohl auf der aktiven Seite als auch auf der Passivseite ist die Bilanzsumme gleich. Der Nachweis für die Herkunft des Kapitals sowie die Ausgaben einer Firma müssen Hauptbestandteil der Buchhaltung sein.
Der Gesetzgeber hat genau festgehalten, wie eine Bilanz auszusehen hat. Dennoch werfen Begriffe wie Bilanz, Steuerbilanz sowie Passiva und Aktiva werfen oft viele Fragen für Unternehmer auf.
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